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USV Krakaudorf - USV PL Soundpark Seckau 0:1 (0:0)

Samstag, den 20. Mai 2017

Aufstellung Seckau: Daniel Strallegger – Patrick Hammer (44` Bernd Siegl), Toni Alar, Johannes Nerstheimer, Patrick Gollner – Lukas Höbenreich, Christian Friedl, Andreas Jud, Michael Steiner – Michael Pöllauer, Johannes Steffl (65` Wolfgang Führer)

Tore: Martin Griesser(67` ET)

Schiedsrichter: Roman Deutsch (Voitsberg) - gut

Zwei punktegleiche Teams traten hier gegeneinander an, wobei die Krakaudorfer daheim schon so manchen ein „Haxel“ gestellt haben. Vom Anstoß an machen die Maichen-Mannen Druck und Pöllauer findet hier auch die erste gute Einschussmöglichkeit vor (1`) nur trifft er den Ball nicht voll.

In dieser Tonart geht es weiter, ein Schuss von Steiner geht an die Querlatte (10`) und ein weiteres Mal ist es Steiner, der für Gefahr sorgt (13`), aber Goali Spreitzer kann den Ball in die Ecke abwehren.

Die Heimischen sind in der Anfangsphase stark verunsichert und finden überhaupt nicht ins Spiel. In der 15. Minute dann Torjubel bei den Gästen als man den Ball über die Linie drückt, aber Schiri Deutsch sah dabei eine Abseitsstellung. Auch ein Pöllauer Kopfball verfehlt knapp das Tor (18`) und Steffl bringt kurz darauf (19`) den Ball nicht im leeren Tor unter. Auch bei einen Pöllauer Schuss ist Goali Spreitzer zur Stelle. Damit war es aber Schluss mit der Dominanz der Gäste aus Seckau. Die Gastgeber machen nun mit weiten Bällen nach vorne Druck. Strallegger kann einen Kopfball von Kendlbacher in die Ecke abwehren (30`) und nach diesem Corner kommt Macheiner allein zum Kopfball (31`), er verfehlt aber das Tor.

Auch bei einem Distanzschuss von Shatri reagiert Seckaus Schlussmann glänzend und wehrt den Ball ins Torout. Kurz vor Pausenpfiff verletzt sich Hammer bei einem Zweikampf unglücklich an der Schulter und muss durch Siegl ersetzt werden.

Mit dem 0:0 werden dann die Seiten gewechselt nun haben die Gastgeber den Wind im Rücken und der beflügelt sie. Aber sie scheitern an der solid agierenden Defensive bzw. finden im glänzend postierten Strallegger ihren Meister. Einen Weitschuss von Shatri (59`) hält er, danach reagiert er bravourös nach einen missglückten Befreiungsschlag von Nerstheimer, der bald im eigenen Tor gelandet wäre (61`), dabei drehte er den Ball über die Latte. Ein Entlastungsangriff führt zum glücklichen Führungstreffer der Gäste (67`), Steiner geht rechts durch und schießt aufs Gästetor, Abwehrspieler Griesser (Nr. 3) befördert dabei unbedrängt den Ball über die Linie (67`).

Nun ist das Jesner-Team noch mehr gefordert. Um den Rückstand zu egalisieren mobilisieren sie nochmals ihre Kräfte. Einen Gewaltschuss von Hlebaina klärt Strallegger mit Faustabwehr (71`) und zwei Minuten später stehen beiden nochmals im Mittelpunkt und wieder kann der Seckauer Torhüter mit tollem Reflex den Ball aus der Kreuzecke holen.

Sporadisch kommen die Gäste vor das Tor der Heimischen, bei einem dieser Chance setzt Steiner den Ball übers Tor (77`). Bei einem Eckball steht den Seckauern nochmals Göttin Fortuna bei, als der Ball von Führer vor der Linie geklärt wird. In der 88. Minute taucht Friedl vor Spreitzer auf, aber sein Schuss fällt zu schwach aus. Die letzte Aktion in der Nachspielzeit (94`) war ein Eckball für die Heimischen, alles versammelte sich im Strafraum (einschließlich Goali Spreitzer) aber auch diese Situation wurde souverän bereinigt. Als dann der Schlusspfiff vom tadellos pfeifenden Schiri Deutsch ertönt, liegen sich die Seckauer in den Armen. Man weiß, dass man hier sehr wichtige 3 Punkte errungen hatte.

Resümee

Vorweg muss man Trainer Maichen wiederum ein großes Lob aussprechen. Was er mit diesem Team im Frühjahr leistet ist großartig und das wo man von Woche zu Woche mit Ausfällen leben muss. In Krakaudorf hatte man zwei Ersatzspieler auf der Bank, wobei Siegl noch in der Hälfte eins die schwere Aufgabe hatte, den verletzten Hammer zu ersetzen und diese Sache bravourös meisterte. Auch Führer, der eigentlich seine Schuhe schon an den Nagel gehängt hatte, war ab der 65. Minute am Platz und man sah wie wertvoll dieser Spieler ist. Besonders in der Drangperiode der Heimischen agierte er mit Routine und Übersicht im Mittelfeld und sorgte damit immer für Spielberuhigung.

Wenn auch der entscheidende Treffer glücklich war und auf ein Blackout beruht, so war er nicht ganz unverdient, hätte man doch in der ersten halben Stunden bereits 3:0 führen müssen, aber die gebotenen Großchancen wurden allesamt vergeben. Mit einem großartig agierenden Strallegger im Tor und einer sauberen Defensivleistung wurde die Partie dann auch über die Runden gebracht. Am kommenden Wochenende gibt es dann das Derby gegen St. Lorenzen (Samstag, 27. Mai um 17:00 Uhr), auch hier werden keine Geschenke verteilt, sind doch die Aufstiegschancen für die Gäste noch voll im Takt. Die Seckauer liegen in der Frühjahrstabelle auf Rang 6, mit nur 2 Punkten weniger als der nun schwächelnde Tabellenführer Neumarkt.

 
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